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Poetry Slam in den Pausen

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Ein Highlight im alltäglichen Bibliotheksablauf stellt der von der Bücher-AG organisierte Poetry-Slam des Lessing-Gymnasiums dar, der dieses Jahr schon zum zweiten Mal stattfand. Die Besonderheit dieses Jahres lag darin, dass sämtliche Gedichte, die vorgetragen wurden, von den Slammern selbst verfasst wurden. Dies führte nicht zuletzt zu einer bemerkenswerten Diversität sowohl im Inhalt als auch der sprachlichen Gestaltung der Texte, mit denen die vier freiwilligen Kontrahenten in der ersten und zweiten Pause antraten. So schrieb Jona Daiber aus der 10a poetisch über den Stress und das Getriebensein im modernen Alltagstrott und Moritz Dorst aus der Q11 beschrieb mitreißend sein Empfinden gegenüber aktueller politischer Probleme. Die beiden Finalisten Julian Bächtle (Q11) und Nina Mihulka (8c) sagten dem großen Publikum in den ersten beiden Runden besonders zu, was sich auch in dem Applaus für ihre Darbietungen, welcher mit einem Dezibelmessgerät bestimmt wird und ausschlaggebend für den Sieg ist, äußerte. In der Vorrunde trat Nina humorvoll mit einem Gedicht über ihren Verlust des Lieblingsstiftes auf, in Finale im darauffolgende Tag brachte sie das scheinbar allzu große Problem zur Sprache, wie es ist, zu normal zu sein. Julian begeisterte zuerst mit einer lockeren Beschreibung seines Morgens und der Nervosität vor dem Poetry-Slam, gewann dann letztlich mit einer humoristischen Auseinandersetzung mit der Eigenart Deutscher Sprichwörter und bekam von Herrn Bader den Siegespreis, den Goldenen Schokohasen, überreicht.

Marc Kluß Q12

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Die Teilnehmer v. l. n. r. Julian Bächtle Q11, Nina Mihulka 8c, Moritz Dorst Q11, Jóna Daiber 10a

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Der Siegerjubel von Julian Bächtle und Gratulation zum 2. Platz an Nina Mihulka von Dr. Bader

 
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